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41 Gaben für die Johanniter „Weihnachtstrucker“

Meldung vom 13.12.2019
Landratsamt-Azubiteam hat Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Spenden aufgerufen.

41 Päckchen haben die Azubis des Landratsamtes Erlangen-Höchstadt zusammen an die Johanniter Niromina Suganthiran, Dietmar Oeder und Arnulf Schreiweis (v.l.) im Rahmen der 26. „Weihnachtstrucker“-Aktion übergeben.
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Erlangen. Liebevoll eingepackt und je 13 Kilo schwer: 41 solcher Pakete liegen zu Füßen der Auszubildenden des Landratsamtes Erlangen-Höchstadt. Damit beteiligen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes und des Kreiskrankenhauses St. Anna zum achten Mal an der „Johanniter-Weihnachtstrucker“-Aktion. Die gesammelten Gaben haben die Azubis und Landrat Alexander Tritthart im Foyer des Landratsamtes an die Johanniter Dietmar Oeder, Arnulf Schreiweis und Niromina Suganthiran übergeben. Für Niromina Suganthiran, die ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert, war es eine doppelte Premiere – zum ersten Mal sammelt sie Geschenke für die Weihnachtstrucker und war auch zuvor noch nicht im neuen Landratsamt. Dietmar Oeder und Arnulf Schreiweis waren ebenfalls zum ersten Mal im Gebäude in der Nägelsbachstraße, haben jedoch beide schon Weihnachtstrucker-Erfahrung. Selbst für sie ist es immer wieder schön, die Geschenkespenden abzuholen, sie in den Sammelstellen auf Europaletten zu laden, in Folie zu wickeln und in die Lastwagen zu verfrachten. „Mir macht es immer wieder Freude, zu sehen, welche Freude andere Menschen Kindern machen und wie liebevoll sie die Päckchen packen. Manche legen sogar einen Brief bei“, sagt Arnulf Schreiweis.

Albanien, Bosnien, Bulgarien, Rumänien und die Ukraine als Ziel
Der Inhalt sei stets der gleiche, damit alle Kinder das gleiche bekommen. Neben Nudeln, Mehl, Zahnbürsten und Duschgel sind auch Schokolade, Stifte und Malbücher in den Paketen. So beladen, machen sich die Lastwagen mit den Geschenken am 27. Dezember 2019 von Landshut aus auf den Weg. Ihr Ziel führt sie diesmal nach Albanien, Bosnien, Bulgarien, Rumänien und die Ukraine. Vor Ort verteilen ehrenamtlichen Helfer die Gaben in Grund- und Hauptschulen. „Die Menschen, die spenden, wissen, dass die Päckchen den Kindern überreicht werden und dass sich jemand über ihr Paket freut“, betont Dietmar Oeder, der bereits seit Jahren Päckchen für die Weihnachtstrucker einsammelt. Mit den Gaben wollen die Johanniter-Weihnachtstrucker die Kinder dazu animieren, in die Schule zu gehen und Lesen und Schreiben zu lernen. So bekommen sie eine Chance, später einer Arbeit nachzugehen.